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(Sonderbericht - Gran Canaria Februar 2011)

Liebe Tierfreunde,
das Leben ist manchmal alles andere als gerecht. Oftmals braucht
es Glück, Mut und
Hoffnung. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass mein neues Sorgenkind
genug Glück und
Kraft hat um zu überleben!!! Es war Sonntag der 20.02.2011. Das Wetter war herrlich angenehm
und Balu und ich
starteten zu einem ausgiebigen langen Spaziergang.
In einer Nebenstraße leinte ich Balu ab und er lief –wie immer-
voraus. Schnuffelnd und
interessiert nach einem passenden Platz war er auf einmal um die
Ecke verschwunden.
Nichts Besonderes bei dem kleinen Stromer. Es war alles wie
immer…… ……….War es das wirklich ?
Plötzlich hörte ich Balu laut bellen. Er war aufgeregt. Er hörte
nicht mehr auf.
Mit großen wachen Augen kam er zu mir gelaufen. Stand vor mir und
bellte.

In diesem Moment zog sich mein Magen zusammen. Ich spürte: da
stimmt was nicht. Balu
bellte mich regelrecht verzweifelt an und lief ein paar Schritte
voraus. Drehte sich um und
bellte weiter. Ich sollte ihm FOLGEN, was ich auch tat.
Liebe Tierfreunde, viele Menschen denken, dass Tierschützer nichts
mehr erschüttern kann.
Dass Tierschützer ein „dickes Fell“ besitzen und sie gefeit sind
vor Bildern, Schreie und
Situationen. Weit gefehlt. Was mir Balu zeigte, wird eines der
Bilder sein, die mir ewig in
Erinnerung bleiben werden.
Mitten auf dem Gehweg lag regungslos eine kleine Katze. Sie atmete
kaum. In meinem
Kopf spielten die Gedanken verrückt und ich nahm nichts mehr um
mich herum wahr.
Das einzige was zählte, war diesem bis zum Skelett abgemagertem
und schwachem Kind zu
helfen. Ganz vorsichtig hob ich die kleine Katze hoch. Sie war so
schwach. Ihr kleines
Köpfchen hing herab und ich spürte die Hüftknochen und die Rippen,
welche durch das
dünne stumpfe Fell hervorstachen.
Die Augen waren total verklebt mit gelbem und grünem Schleim.
Hatte die Katze überhaupt
Augen? Ich erkannte es nicht. Atmete sie noch? Ich hielt sie fest
an mich gedrückt, spürte
den schwachen Atem und lief los. Ich lief als ob es um mein Leben
ginge. Balu war die
ganze Zeit dicht bei mir. Er lief voraus. Er wusste genau, dass
wir uns beeilen mussten.
Es ging um Leben und Tod.
Dann –jeder der Tiere liebt wird es verstehen- habe ich angefangen
zu beten. Immer und
immer wieder sprach ich leise den Satz „Bitte lieber Gott hilf
ihr“. Den stechenden Schmerz
in meiner Brust vor lauter Anstrengung nahm ich nur entfernt war.
Genauso wie die Tränen
die mir wie Fäden übers Gesicht liefen.
Nach endlosen 5 Minuten war ich zu Hause. Ich rief sofort in der
Tierklinik an und man sagte
mir, dass in 15 Minuten ein Arzt dort ist.
Das Katzenkind war total ausgetrocknet. Es war zu schwach zum
stehen, also legte ich die
Kleine vorsichtig in Balus Bettchen.

Balu passte auf die Kleine auf, während ich ganz schnell die
Katzenmilch vorbereitete
.

Vorsichtig hob ich ihr Köpfchen an und träufelte ihr mit einer
kleinen Spritze die frische Milch
ins Mäulchen. Es schmeckte ihr :o)) Sie trankt gierig ! Auf einmal
hustete sie und keuchte.
Sie war so gierig das sie sich verschluckte. Sie hob zitternd
ihren Kopf und suchte nach der
Spritze. Sehen konnte sie die Spritze nicht. Ich war immer noch
nicht sicher ob die kleine
Katze überhaupt Augen hatte. Das einzige was ich sah war das hier:
Ich holte einen großen Teller und fülle diesen mit der
Katzenmilch. Ich setze sie mit der
Nase direkt vor den flachen Teller mit der Milch, und zeigte ihr
mit einem kleinen zarten
Stupser an der Nase, was vor ihr steht. Sie schleckt und trank
gierig und verschluckte sich
immer und immer wieder.
 


Auf einmal fällt sie um. Sie ist zu schwach um zu sitzen. Behutsam
lege ich sie wieder ins
Bettchen und träufle ihr mit der Spritze Tropfen für Tropfen die
nahrhafte Katzenmilch ein.


Dann ging es mit Tempo los in die Tierklinik!

Der Arzt hatte das Kind sofort an den Tropf gehängt. Der kleine
Körper ist total
ausgetrocknet und brauchte Flüssigkeit. Was mit ihren Augen ist
konnte mir der Arzt leider
noch nicht sagen. Wobei das für mich keine wirklich große Rolle
spielt ob die Maus blind ist
oder nicht. Jetzt ist erstmal wichtig, dass die Kleine zu Kräften
kommt, sie genug Flüssigkeit
erhält und ihr Kreislauf stabilisiert wird.
Die erste Diagnose des Arztes:
- totale Austrocknung (seit MEHREREN Tagen kein Futter und kein
Wasser)
- Eiter in Augen, Nase und Mäulchen sowie
- Bisswunden am Oberschenkel (eventuell von einem Nagetier).
Selbstverständlich werde ich jeden Tag in die Klinik fahren und
nach meinem neuen
Katzenkind sehr. Ich habe den Ärzten gesagt, dass alles versuchen
sollen um die Kleine zu
retten……….jedoch darf es nicht in Quälereien ausarten……denn
Tierliebe heißt auch,
einen Freund gehen zu lassen.
Als wir wieder Zuhause ankamen bemerkte ich wie sehr ich zitterte.
Ich war kraftlos und
konnte nur noch weinen. Gleichzeitig verspürte ich wieder diese
unsagbare Wut. Die Wut
und die Fragen:
WIE LANGE hat dieses arme hilflose Geschöpf auf
der Straße gelegen
und WIEVIEL Menschen sind ACHTLOS und DESINTERESSIERT an dieser
Katze
vorbeigelaufen???????????
Antworten wird es auf diese Fragen nicht geben, dich ich bin mir
sicher: JEDER Mensch
wird früher oder später für das bezahlen müssen, was er in seinem
Leben falsch
machte!!!
Und wieder war es unser geliebter Hund, der das Katzenkind fand !
Balu, ein wirklich unersetzlicher Helfer bei dem Streunerprojekt!!!!!!

Bitte drücken Sie der kleinen Katze die Daumen und wünschen Sie
ihr Glück und Kraft.
Natürlich berichte ich täglich über den aktuellen Zustand.
************************************************************************************

Unser derzeitiges
Sorgenkind, welches unser Hund Balu halbtot am
20.02.2011 auf einer Nebenstraße fand, wurde heute von mir in der
Tierklinik besucht. Nach Rücksprache mit den
behandelnden Ärzten, wurde mir mitgeteilt, dass die
Kleine noch nicht über den Berg ist.
Die Maus hängt weiterhin am Tropf, damit sie alle
wichtigen Nährstoffe und Flüssigkeiten zur Stabilisierung bekommt. Eine
Wärmelampe gibt ihr die nötige wohltuende Wärme, damit ihr kleiner ausgemergelter
Körper nicht auskühlt.
Sie ist noch so schwach. Zu schwach um
ihre Äuglein zu öffnen. Dicker Eiter liegt auf den Augenlidern. Ob die Augen noch zu retten
sind, kann bis dato keiner sagen. Die Entzündungen und Verletzungen der Augen sind
unglaublich groß.
Die Bisswunde an ihrem Hinterteil /
Oberschenkel stammt eindeutig von einem
Nagetier, welches sich an dem hilflosen
Katzekind „bediente“. Die Wunde wurde gut versorgt und ist aktuell das kleinste Problem.
Die größte Sorge ist ihr Gewicht und der schwache,
ausgemergelte Körper.
Mit meinen Gedanken jede Sekunde bei diesem
hilflosen Geschöpf, habe ich unser Sorgenkind FEE genannt.
Bitte drücken Sie liebe Tierfreunde auch weiterhin
die Daumen für FEE!

Auch heute
habe ich unser neues Katzenkind FEE in der Tierklinik besucht. Ich
muss jede Minute an die Kleine denken. Ich hoffe und bete
so sehr, dass sie es schafft.
FEE hängt
immer noch am Tropf. Ihr ausgemergelter Körper braucht weiterhin
viel Flüssigkeit und Nährstoffe. Die Äuglein sind so stark
entzündet, dass sie sie nicht öffnen kann. Die Bisswunde von
dem Nager sieht jedoch sehr gut aus. Das Antibiotika schlägt hier
an und die Bisswunde ist am Abheilen.
Ich sprach
leise zu FEE und streichelte sie sanft als ich bei ihr war.
Da hob
sie auf einmal ihr kleines zartes Köpfchen in meiner Richtung.
Sie versuchte aufzustehen. Sie schaffte es. Für ganze 2 Sekunden
stand sie auf ihren schwachen Beinchen.
Dann fiel
sie wieder um.
Ich
streichelte sie weiter und ich glaube, sie weiß wer ich bin.
Sie spürt
meine Liebe, genauso wie sie die Wünsche von all den Tierfreunden
spürt, die uns in den letzten 24 Stunden Mut zusprachen und Kraft
gaben.
Auch von
mir –liebe Tierfreunde- ein ganz, ganz herzliches Dankeschön
für Ihre Unterstützung.
Meine
Tränen –als ich FEE fand- waren heiß und brannten wie Feuer. Die
Tränen vor Freude über so viel Hilfe von Ihnen allen, waren
weich wie Seide.
Ich danke
Ihnen –auch im Namen von FEE- für Ihren Zuspruch.

Mein
nächster Besuch bei FEE folgt und mit ihm natürlich ein aktuelles
Update.

Heute bin ich das erste Mal ohne Tränen aus der Tierklinik nach
Hause gefahren.
Mein heutiger Krankenbesuch bei unserem Sorgenkind FEE
brachte Hoffnung !
Es ist der erste Tag an dem FEE an keiner Infusion
hing. Ebenso war sie heute fieberfrei
(gestern 22.02.2011 hatte sie noch hohes Fieber von 39,8 Grad).
Eingekuschelt lag die kleine Maus in dem großen Wärmebettchen als
ich leise das Zimmer betrat. Friedlich schlief sie. Ihr Atem war
ruhig und regelmäßig. Als ich die Maus sah, musste ich lächeln und
mir wurde einfach nur wohlig ums Herz. Ganz vorsichtig streichelte
ich sie am Köpfchen und sprach leise zu ihr.
Sofort hob sie ihren Kopf und streckte ihre kleine Kindernase
in meine Richtung :o))
Ganz nah kam ich zu ihr und sie spürte meine Nähe. Sie erkannt
meine Stimme. Ich versprach FEE, dass es nur noch besser wird in
ihrem Leben und dass sie nie wieder Angst haben braucht.

Ihre Augen sind immer noch sehr stark entzündet und
komplett zu geschwollen. Lt. der Ärztin braucht es seine
Zeit bis die Entzündung und die Schwellungen zurückgehen und erst
dann kann man eine Diagnose stellen.
Eine Diagnose, ob FEE sehen kann….oder……nicht…..
Während meines heutigen Besuches legte ich FEE ein Kuscheltier
von ihrem Retter Balu ins Bettchen. Der Geruch von Balu und
auch von mir soll ihr helfen, damit sie sich nicht so einsam und
alleine fühlt, bis ich morgen wieder hinfahre :o)
Jeder kleine Schritt, den die Maus in ihrer Genesungsphase
macht, ist für mein Team und mich ein RIESEN Geschenk.
Ich danke Ihnen allen –auch im Namen von FEE- für Ihren Beistand
und Ihre Begleitung! Danke !!
Drücken auch Sie weiterhin mit uns zusammen die Daumen für FEE.


Auch heute war ich wieder in der Tierklinik, um unsere süße FEE zu
besuchen.
Der Kleinen geht es täglich besser. Sie findet mittlerweile bei
geschlossenen Augen ihren Futternapf. Er wird immer an
dieselbe Stelle platziert, damit FEE das Futter auch sicher
findet.
Ihre kleinen Äuglein sind nicht mehr so geschwollen, aber trotzdem
noch geschlossen. Sie kann die Augen wegen der immer noch
währenden starken Entzündung leider nicht öffnen. Ich teile die
Meinung der Ärzte, dass es einfach einige Tage braucht, bis auch
die Augen soweit abgeheilt sind, dass ein Öffnen möglich ist.
FEE bekommt für ihre Genesung alle Zeit die sie braucht !!
Auf meine Stimme reagiert sie SOFORT!!! Ohne zu Zögern hebt sie
suchend nach meinen Streicheleinheiten ihr Köpfchen. Goldig
streckt sie dabei ihre kleine Katzennase in die Luft :o)
Es ist so unglaublich schön zu sehen, welch tolle Fortschritte sie
macht. Jedes Mal klopft mein Herz wie wild und ich freue mich so
unglaublich über diese Maus. Sie ist einfach nur
zum lieb haben und ein wahrer Sonnenschein !
Jedes Mal wenn ich sie anschaue und streichele, spüre ich, wie
sehr sie mir vertraut und dann danke ich dem lieben Gott dafür,
dass wir FEE gefunden haben und retten konnten!
Der nächste Krankenbesuch und natürlich das versprochene Update
werden am Samstag (26.02.2011) erfolgen, da ich morgen (Freitag)
alle hergerichteten Futterplätze neu organisieren und befüllen-
sowie säubern muss. Leider schaffe ich es daher zeitlich
nicht, FEE morgen zu besuchen. Aber eines ist sicher: ich freue
mich schon jetzt unheimlich auf Samstag, wenn ich die kleine
Schnute wieder sehe.
FEE bat mich, IHNEN ALLEN liebe Grüße und vielen
DANK auszurichten. Sie spürt das man sie liebt und das
viele, viele Menschen für sie die Daumen gedrückt- und alles Gute
gewünscht haben.
Auch ich danke IHNEN allen sehr !!!!!

Ich weiß
gar nicht wie ich es sagen soll. Heute ist kein guter Tag,
denn FEE hat einen schlimmen Rückschlag erlitten.
Am
24.02.2011 ging es der kleinen FEE noch so gut. Sie war
fieberfrei, hatte großen Appetit und auch die Infusionen waren
nicht mehr nötig. Sie war auf dem Weg der Besserung und wir
freuten uns alle so unendlich darüber !!!!
Haben wir
uns zu früh gefreut ???
Heute
stand mein Herz still, als mir der behandelnde Arzt mitteilte,
dass die Maus einen schlimmen Rückfall hat.
Ich traute
meinen Ohren nicht. War das ein schlechter Traum?
Mit den
Worten des Arztes öffnete ich zitternd die Tür zu FEE´s Zimmer und
da sah ich sie.
FEE liegt
nur noch ganz schlapp und schlafend in ihrem Bettchen.
Sie
bekommt jetzt erneut Flüssigkeit und alle Nährstoffe über
eine Infusion, die sie braucht, da sie selbst nichts zu sich
nehmen kann. Sie hat nicht die Kraft von alleine zu
trinken, geschweige etwas zu essen.
Neue
Tests haben ergeben, dass FEE einen Virus hat und
das ihre kleinen Nieren nicht richtig arbeiten……
FEE
braucht jetzt alle guten Wünsche und viel, viel Kraft. Ich danke
Ihnen allen aus tiefstem Herzen für Ihre Fürsprache, Ihre
liebevollen und kraft spendenden Zeilen, ich danke dafür, dass
Sie alle FEE begleiten. Ich werde Sie selbstverständlich auf
dem Laufenden halten mit täglichen Berichten.
Bitte
entschuldigen Sie, dass meine heutigen Zeilen etwas kurz
ausfallen, doch ich kann jetzt nicht weiter schreiben. Ich bin nur
noch am weinen…..ich mache mir so unendlich große Sorgen und
überlege, was ich tun kann, damit die Maus wieder gesund wird….……

Heute
liebe Tierfreunde bitte ich ganz, ganz dringend um
Genesungswünsche und Gebete für
FEE.
Mein
heutiger Klinikbesuch ließ mich zittern. Seit dem schlimmen
Rückfall habe ich unbändige
Angst, dass die Kleine es nicht schafft…..ich irgendwann mal nur
noch vor
dem leeren
Wärmebettchen stehe….
FEE geht
es leider noch nicht besser. Als ich sie streichelte, hat sie
ihr kleines Köpfchen
gehoben, doch konnte sie es nicht halten und legte ihr Köpfchen
gleich wieder
hin.
Ich habe
ganz leise und zart mit ihr gesprochen. Habe FEE gesagt, dass sie
nicht alleine
ist. Dass sie da draußen in der Welt viele, viele liebe Freunde
hat, die sich
sehr um
sie sorgen fest, die an sie denken, für sie beten und ihr Kraft
und Gesundheit
wünschen.
Auch sagte
ich ihr immer wieder, dass sie nicht aufgeben soll. Das sie es
schafft und wir alles
dafür tun werden. Ich
WEISS, dass FEE mich verstanden hat. Ich habe es
gefühlt.
Wir alle
können jetzt nur noch abwarten und hoffen, dass sich der kleine
Schatz von dem herben
Rückschlag erholt.
Bitte
begleiten Sie FEE auch weiterhin. Die Maus braucht uns jetzt
alle sehr!!!!

Liebe Tierfreunde,
es ist aktuell 18.00 Uhr auf Gran Canaria. Gegen 16.00 Uhr bin ich
von meinem Klinikbesuch nach Hause gekommen und versuche schon
seit 2 Stunden das Update zu schreiben.
Immer wieder muss ich Pause machen, weil ich am weinen bin……
FEE´s Zustand ist weiterhin kritisch. Sehr kritisch. Ich
habe so wahnsinnige Angst, dass ich eine Entscheidung
treffen muss, denn die behandelnde Ärztin hatte mir heute nicht
viel Hoffnung gemacht….Ich fühle mich so hilflos…………
Ich finde nicht die richtigen Worte für meine Sorge um FEE,
ebenso wenig finde ich die passenden Worte um meine
Wut über die menschliche Ignoranz und Arroganz zu beschreiben,
durch die FEE so leider muss/te.
Ich habe FEE bei meinem heutigen Besuch nicht spüren lassen,
wie groß meine Angst und meine Sorge um sie ist!
Ich habe sie sehr, sehr lange gestreichelt…….Immer und immer
wieder ganz zart.
Dabei habe ich ihr von den vielen lieben Mails erzählt. Von
all den tollen und unersetzlich lieben Menschen, die für sie beten
und ihr Kraft schicken….
Immer wieder merkte ich, dass FEE auf meine Worte reagierte.
Sie hob nicht den Kopf. Nein. Sie bewegte ihre kleinen Ohren.
Immer wieder mal nach hinten oder leicht nach vorne gebeugt,
lauscht sie meinen Worten.
Auch sagte ich FEE, dass sie nie mehr allein sein wird. Das ihr
Leben –wenn sie wieder gesund ist- schön, sicher und behütet mit
viel Liebe und Wärme sein wird.
Morgen (01.03.2011) werde ich bei meinem Krankenbesuch die vielen
lieben Mails mitnehmen und sie
FEE vorlesen.
Ich habe FEE heute versprochen, dass ihre
Geschichte STELLVERTRETEND für ALLE einsamen, kranken,
misshandelten und vergessenen TIERE dieser WELT niedergeschrieben-
und erzählt wird !!
Die Geschichte von FEE sollte uns alle näher rücken lassen und uns
alle sensibler machen, für die Tiere dieser Welt, die genau wie
wir Freude, Schmerz, Leid, Glück, Angst und Liebe verspüren.
In Verbundenheit danke ich –und auch FEE- Ihnen allen von Herzen
für Ihre Anteilnahme!!!!

Liebe Tierfreunde,
auch heute
war ich wieder bei unserem Sorgenkind FEE. Sie liegt wie ein
kleines Häufchen Elend in
ihrem Wärmebettchen und schläft. Leider ist ihr Gesundheitszustand
unverändert kritisch.
Ich hatte
einen Großteil der Genesungswünsche für FEE via Mail dabei, weil
ich diese FEE heute
vorlesen wollte. Doch es kam anders.
Als ich
FEE so daliegen sah, zog sich mein Herz zusammen. Ich liebe
diese Maus so unendlich
und überhäufte ihr kleines Köpfchen mit ganz vielen Küssen.
Dabei sprach ich immer
wieder ganz leise zu ihr und streichelte sie.
Hatte sie
bei alle dem geschnurrt oder nur tief geatmet???
Ich wusste
es nicht aber ich spürte, dass sie mich erkannte und dass ihr
meine Zuwendung gut tat…
Da konnte
ich nicht anders und in einem unbeobachtetem Moment, hob ich
FEE ganz sachte und
vorsichtig aus dem Wärmebettchen und legte sie auf meine
Brust…!!!
Sie
schmiegte sich sofort an mich, nachdem sie ganz langsam ihr
Köpfchen hob und ihre kleine
Nase in meine Richtung streckte.
Leise
sagte ich zu ihr:
„Na mein
Sonnenschein, hab keine Angst. Ich bin es und ich wünsche mir –wie
all Deine vielen
lieben Freunde da draußen- das Du schnell wieder gesund wirst.
Hörst Du mein Schatz, Du
musst gesund werden! Du hast Dein ganzes Leben noch vor Dir und es
wird ein tolles
Leben werden. Das habe ich Dir versprochen“.
FEE hatte
mich verstanden, denn mit einem tiefen Atemseufzer drückte sie
sich wieder an mich und
schlief ganze (!) 2 Stunden FEST und WOHLIG in meinen Armen !!
Während
dieser 2 Stunden summte ich immer wieder leise ein Lied, auch
erzählte ich ihr von Balu und
von den vielen Streunern und den anderen Tieren die es auf dieser
Welt gibt…. FEE atmete
ruhig und gleichmäßig, sie fühlte sich wohl!!
Tja, ich
wurde leider vom Klinikpersonal erwischt. Meine Spanischkenntnisse
sind nicht perfekt,
doch reichen sie aus um zu wissen, dass die Worte des Pflegers
eine Rüge
darstellten mit dem Hinweis, dass es verboten sei, die Tiere
aus den Betten zu nehmen…..
Aber was
hätte ich tun sollen? In meinen Armen zu schlafen hat FEE gut
getan. Es hat ihr
geholfen. Ich konnte ihr- und sie mir näher sein. Sie konnte
meinen Herzschlag spüren und
sie fühlte sich sicher!
Morgen
werde ich wieder in die Klinik fahren! Ich werde versuchen nicht
mehr zu weinen, sondern
stärker als je zuvor zu sein! Stärker und hoffnungsvoller für FEE.
Danke,
dass Sie alle in Gedanken bei FEE sind und mich so toll
unterstützen!!!
Vielen,
vielen Dank!!

Liebe Tierfreunde,
auch heute
war ich wieder bei unserem Sorgenkind FEE. Sie liegt wie ein
kleines Häufchen Elend in
ihrem Wärmebettchen und schläft. Leider ist ihr Gesundheitszustand
unverändert kritisch.
Ich hatte
einen Großteil der Genesungswünsche für FEE via Mail dabei, weil
ich diese FEE heute
vorlesen wollte. Doch es kam anders.
Als ich
FEE so daliegen sah, zog sich mein Herz zusammen. Ich liebe
diese Maus so unendlich
und überhäufte ihr kleines Köpfchen mit ganz vielen Küssen.
Dabei sprach ich immer
wieder ganz leise zu ihr und streichelte sie.
Hatte sie
bei alle dem geschnurrt oder nur tief geatmet???
Ich wusste
es nicht aber ich spürte, dass sie mich erkannte und dass ihr
meine Zuwendung gut tat…
Da konnte
ich nicht anders und in einem unbeobachtetem Moment, hob ich
FEE ganz sachte und
vorsichtig aus dem Wärmebettchen und legte sie auf meine
Brust…!!!
Sie
schmiegte sich sofort an mich, nachdem sie ganz langsam ihr
Köpfchen hob und ihre kleine
Nase in meine Richtung streckte.
Leise
sagte ich zu ihr:
„Na mein
Sonnenschein, hab keine Angst. Ich bin es und ich wünsche mir –wie
all Deine vielen
lieben Freunde da draußen- das Du schnell wieder gesund wirst.
Hörst Du mein Schatz, Du
musst gesund werden! Du hast Dein ganzes Leben noch vor Dir und es
wird ein tolles
Leben werden. Das habe ich Dir versprochen“.
FEE hatte
mich verstanden, denn mit einem tiefen Atemseufzer drückte sie
sich wieder an mich und
schlief ganze (!) 2 Stunden FEST und WOHLIG in meinen Armen !!
Während
dieser 2 Stunden summte ich immer wieder leise ein Lied, auch
erzählte ich ihr von Balu und
von den vielen Streunern und den anderen Tieren die es auf dieser
Welt gibt…. FEE atmete
ruhig und gleichmäßig, sie fühlte sich wohl!!
Tja, ich
wurde leider vom Klinikpersonal erwischt. Meine Spanischkenntnisse
sind nicht perfekt,
doch reichen sie aus um zu wissen, dass die Worte des Pflegers
eine Rüge
darstellten mit dem Hinweis, dass es verboten sei, die Tiere
aus den Betten zu nehmen…..
Aber was
hätte ich tun sollen? In meinen Armen zu schlafen hat FEE gut
getan. Es hat ihr
geholfen. Ich konnte ihr- und sie mir näher sein. Sie konnte
meinen Herzschlag spüren und
sie fühlte sich sicher!
Morgen
werde ich wieder in die Klinik fahren! Ich werde versuchen nicht
mehr zu weinen, sondern
stärker als je zuvor zu sein! Stärker und hoffnungsvoller für FEE.
Danke,
dass Sie alle in Gedanken bei FEE sind und mich so toll
unterstützen!!!
Vielen,
vielen Dank!!

Als ich
heute Morgen wach wurde, hatte ich ein komisches Gefühl im
Bauch. Ein Gefühl,
dass nichts Gutes verhieß. Übelkeit und Kopfschmerzen plagten
mich. Doch ich
verdrängte all das und freute mich auf den Klinikbesuch bei
unserem
Sonnenschein FEE.
Nach einem
kurzen Frühstück und einem langen Spaziergang mit Balu, fuhr ich
noch zwei
Futterstellen an und versorgte die Streuner dort mit frischem
Wasser und Futter. Die
anderen Futterstellen kann ich leider nur bei Dunkelheit befüllen
und säubern, da die
Menschen dort (Menschen?) gar nicht gut auf mich zu sprechen sind.
Sie
beschimpfen mich und auch Drohungen sind keine Seltenheit.
Da ich
schon relativ früh mit den zwei Futterstellen fertig war, fuhr ich
so schnell ich konnte in
die Klinik. Dort angekommen schlug mein Herz unruhig und mein
Bauch
zog sich
zusammen.
Was war
nur los?
Die
Tierärztin kam sofort auf mich zugelaufen als sie mich erblickte
und sagte 4mir, dass
die Nierenwerte von FEE sehr schlecht seien und der
Allgemeinzustand mehr als bedenklich.
Ich
schluckte meine Tränen runter denn ich wollte nur noch zu FEE. Ich
nahm in diesem
Moment keine Zeit wahr, sondern ich lief ohne Luft zu holen in
FEE´s Zimmer.
Da lag die
kleine Maus. Als ich die Tür öffnete HOB SIE IHR Köpfchen.
Hatte sie
mich etwa an meinen Schritten erkannt Mein Herz machte einen
Freudensprung.
Ich
streichelte sie zart und hob sie vorsichtig und sachte aus ihrem
Wärmebettchen. Auf meiner
Brust liegend hob sie immer wieder das Köpfchen und senkte es. Sie
fing an zu
schnurren. Ein Schnurren, dass mir durch den Körper, durch das
Herz und durch
meine Seele ging.
FEE lag
ganz entspannt auf meiner Brust und schlief ruhig atmend ein. Ich
erzählte ihr erneut
von all ihren Freunden auf der Welt und auch von den vielen Katzen
in den Kolonien
die ich täglich besuche und versorge.
Natürlich
erwähnte ich auch Balu.
Lächelnd
erzählte ich FEE, dass mir Balu -der Schlawiner- heute Morgen mein
dick belegtes
Honigbrot geklaut hatte und sich damit in meinem Bett verkroch.
Als ich Balu „zu
Rede stellen wollte“ drehte er sein Kopf einfach weg, schaute die
Wand an, ganz nach
dem Motto: „ICH und DEIN Brot geklaut?? Niemals.“.
Ich küsste
FEE ganz vorsichtig und mit leisen Worten sagte ihr zu ihr: „Ich
habe Balu schon
gesagt, dass er Dir bestimmt eine Menge Blödsinn beibringen wird,
wenn Du gesund
bist und in DEIN ZUHAUSE bei uns einziehen wirst.“
Wie ein
Wasserfall redete ich heute zu der kleinen FEE. Ich weiß nicht
warum. Hatte ich
innerlich Angst?
Immer
wieder spürte ich dabei ihr kleines Herz, unter dem vorsichtig
meine Hand lag. So schlief
FEE etwa 1 Stunde in meinen Armen. Auf einmal wurde sie wach und streckte
sich. Sie schob sich mit meiner Hilfe immer höher zu meinem
Gesicht und ich
überschüttete FEE mit Küssen und liebkoste sie,
wie eine Mutter ihr Kind!!!
Dann hob
sie ihr Köpfchen und öffnete zum Aller ersten Mal ihre Augen. Es
war nur ein
kleiner Spalt. Doch sie sah mich an. FEE sah mich an !!!!
Ihre Augen
waren so unendlich trüb und ich fragte mich, ob sie mich überhaupt sehen
kann?
Dann
schloss FEE wieder ganz langsam ihre kleinen Augen machte einen
tiefen Seufzer
dabei. Sie schlief ein…………….Meine Hand ruhte auf ihrem kleinen schwachen
Körper und ihr Herzschlag wurde schwächer……FEE seufzte ein Mal…zwei
Mal…..dann stand ihr kleines Herzchen still…………….
Unser Kind
war in eine bessere Welt gegangen.
Ich weiß
nicht, wie lange ich noch mit FEE in den Armen dagesessen habe.
Fest an mich
gedrückt, schloss ich die Augen und wusste, dass meine Tränen
nicht ausreichen
um zu zeigen, wie groß meine Trauer ist…
Der
Pfleger sah mich mit FEE im Zimmer sitzen und er kam zu uns. Er
streichelte die Maus und
sah mir traurig in die Augen.
FEE
habe ich mit zu uns nach Hause genommen, wo sie ein
schönes, liebevolles Grab in
der Nähe IHRER NEUEN FAMILIE bekam!!
Liebe
Tierfreunde,
meine
Gedanken kann ich momentan nicht ordnen. Viele Fragen schwirren
mir durch den
Kopf und ich weiß, wenn meine Trauer gefestigt ist, werde ich mich mit einer
unbändigen Wut auseinandersetzen müssen.
Meine Wut
über die Menschen, die FEE einfach ihrem Schicksal überließen. Die Menschen,
die einfach wegschauten. Die Menschen, die dadurch SCHULD sind, dass
FEE es nicht schaffte. Schuld, weil sie getrieben wurden durch
Gleichgültigkeit, Kälte, Egoismus und Arroganz.
Eines
jedoch werde ich immer mit einem Lächeln und einem Wohlwollen spüren.
Nämlich meine Dankbarkeit. Ihre Anteilnahme, Ihren Zuspruch, Ihre Hilfe und
Ihre Zeilen werde ich niemals (!) vergessen!! Ich bleibe Ihnen
allen von Herzen
verbunden, für das, was Sie in den letzten Tagen für FEE und uns getan
haben. Danke!!!!
Mit
unendlich traurigen Grüßen
Ihre Stefanie Mendola
|
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FEE
†
03.03.2011
STERNENKIND

Hast
gekämpft und doch verloren,
wurdest
zum Sterben hier geboren.
Warst so
zart, so lieb und klein,
Deine
Seele, so unschuldig rein.
Dein
Schicksal in die Welt getragen,
es quälen
nun so viele Fragen.
Die
Anteilnahme hat uns begleitet,
|
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