
Liebe Tierfreunde, zu Beginn des neuen Gran Canaria Berichts, möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei Ihnen allen für den Zuspruch,
die tröstenden Worte und die Wünsche bedanken, die sie FEE und mir in der schweren, sorgenvollen Zeit haben zukommen lassen.
Nachdem wir unser Sorgenkind FEE loslassen mussten (s. Sonderbericht Februar „Dem Tode nahe“), trauern wir immer noch um sie.
Fragend, warum solche Szenarien passieren müssen, geht das Streunerprojekt Assisi selbstverständlich weiter.
Immer wieder gibt es neue „Not-felle“, neue Situationen die Geduld, Kraft und Zuversicht fordern. Aber auch die Angst ist ein ständiger Begleiter.
Die Angst, wenn Balu wieder mal aufgeregt und bellend zu uns gelaufen kommt. Spätestens dann sind die Bilder von FEE wieder greifbar.
Mein Herz klopft dann so laut, dass ich meine, ein jeder müsste es hören. Meine Beine zittern und meine Atmung stockt.
Ich bin unglaublich froh und glücklich Balu bei mir zu haben. Nur Tiere können spüren, was Menschen fühlen, wenn es für diese Gefühle keine Worte gibt !
Eine wichtige Veränderung wird es bei dem Streunerprojekt geben.
Nach langen Überlegungen und Gesprächen mit Tierfreunden und meinem Mann,
habe ich beschlossen, die jungen, gesunden Katzen zur Vermittlung einzustellen.
Selbstverständlich sind alle Samtpfoten die ein neues Zuhause suchen geimpft, kastriert und medizinisch versorgt !
Ältere Katzen stehen nicht zur Vermittlung, denn es ist sehr schwierig und auch schwer für diese Tiere,
ihre Freiheit aufzugeben und sie aus ihrem gewohnten Umfeld zu reißen. Erfahrungen haben gezeigt, dass ältere Tiere
mit solchen drastischen Veränderung nicht klarkommen und bei jede Gelegenheit nutzen, um wegzulaufen.
Alle zur Vermittlung stehenden Samtpfoten haben den entsprechenden Vermittlungshinweis im jeweiligen Text.
Bei Interesse, bitte ich um Kontaktaufnahme via Mail.
Der aktuelle Gran Canaria Bericht soll Ihnen erneut einen Einblick in das Streunerprojekt geben
und ich hoffe sehr, es ist mir auch dieses Mal gelungen.
In Verbundenheit grüße ich Sie herzlich, Ihre Stefanie Mendola
Die Futterstellen sind fester Bestandteil des Streunerprojekts. Sobald sich eine Kolonie vergrößert,
muss die Futterstelle ebenfalls vergrößert werden.
Gleichfalls verhält es sich, wenn eine Kolonie sich verkleinert.
D.h. die Futterstellen sollten angepasst an die Katzenanzahl eingerichtet werden.

Die Futterstellen sind fester Bestandteil des Streunerprojekts. Sobald sich eine Kolonie vergrößert,
muss die Futterstelle ebenfalls vergrößert werden.
Gleichfalls verhält es sich, wenn eine Kolonie sich verkleinert.
D.h. die Futterstellen sollten angepasst an die Katzenanzahl eingerichtet werden.


Jeden Tag kontrolliere ich die Stellen um diese zu säubern und neu zu befüllen. Gleichzeitig untersuche ich auch die Streuner.
Ich schaue ob neue Samtpfoten dazugekommen sind, oder ob welche fehlen.
Leider kommt es immer wieder vor, das die Katzen vergiftet werden………...
Sobald die Tiere mich hören, kommen einige schnell angelaufen. Manch einer jedoch bleibt in seinem Versteck.
Ich habe bereits vor einiger Zeit großen Abstand davon genommen, den Tieren Vertrauen beizubringen,
denn oftmals geraten gerade diese „zahmen“ Tiere dann an die „falschen Menschen“ und müssen dies mit ihrem Leben bezahlen!!
Sobald ich die Futterstellen gesäubert und befüllt habe, wird gleich mal nachgeschaut, was es denn so leckeres gibt :o)
Und wie man sieht, wird das Futterangebot immer wieder sehr gerne angenommen.

Neben diesen eingerichteten Futterstellen, gibt es was Neues zu diesem Thema.
Balu –unser kleiner unersetzlicher Held- hatte eine wirklich tolle Idee, nämlich die Einrichtung einer „Futter-Straße“.
Und so sieht das Ganze in der Praxis aus:

Die Futterqualität wird von Balu höchst persönlich kontrolliert :o)




Es scheint, Balu´s Idee einer „Futter-Straße“…..

….ist ein voller Erfolg !!

Hier habe ich eine neue Futterstelle eingerichtet, nachdem ich ein paar Katzen entdeckte, die sich dort sehr oft aufhalten.
Hier muss ich noch mal prüfen wie groß die Kolonie genau ist, damit ich die Futterstelle anpasse sofern nötig.


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Diesen Kater habe ich in einer Bungalowanlage entdeckt, der von seinen Menschen einfach zurückgelassen wurde.
Ich habe ihn Wuschel getauft, weil er so unglaublich schönes und wuscheliges Fell hat.

Wuschel ist schätzungsweise 10 bis 12 Monate alt und absolut verschmust.
Er läuft den neuen Bungalowbesitzern sogar in den nah gelegenen Supermarkt nach
und wartet vor der Türe bis diese wieder rauskommen.
Dann läuft er wieder mit zurück zu dem Bungalow.

Leider nehmen die Bungalowbesitzer keine Notiz von Wuschel.
Immer wieder schaut er erwartungsvoll und freundlich zu den neuen Besitzern
in der Hoffnung, dass sie ihn wahrnehmen.

Aber leider tun sie dies nicht.
So liegt das Katerchen also Stundenlang vor der Tür dort und wartet darauf, dass man ihn hineinlässt…………..
Wuschel sucht ein Zuhause.
Ein Zuhause bei einer Familie mit Kindern oder ein Haushalt in dem noch eine weitere Katze als Spielgefährte vorhanden ist.
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Dieses kleine Katerchen :
habe ich an einer Futterstelle entdeckt. Mit fiel sofort auf, dass er komisch fraß.
Er zuckte dabei ständig. Ich konnte den kleinen Kerl einfangen und brachte ihn sofort zur Tierärztin.
Diese stellte fest, dass das Mäulchen komplett mit Kaktusstacheln übersäht war.

Des Weiteren lief dicker Eiter aus dem Popo durch eine starke Entzündung.

Die Stacheln wurden sofort von der Tierärztin entfernt,
die Entzündung / der Popo mit Antibiotika versorgt und einige Zeit später,
wurde das Katerchen natürlich auch kastriert.
Ich habe den kleinen Kerl „TOM“ getauft. Tom ist ca. 4 Monate jung und sucht ein Zuhause !
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Sie erinnern sich vielleicht noch an Fortuna ? Die kleine Katze, die man einfach „weggeworfen“ hatte ?
(siehe Bericht Januar 2011) Fortuna wurde schätzungsweise im Dezember 2010 geboren
und sucht ebenfalls ein Zuhause bei lieben Menschen die ihr Sicherheit und Wärme geben.
Fortuna hat die damaligen Strapazen gut überstanden und verarbeitet. Sie ist eine lebensfrohe, muntere und sehr verschmuste Katzenmaus.

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Diese kleine Katzenmaus habe ich wegen ihrem weißen Fell „FLOCKE“ getauft.

Aufmerksame und tierliebe Urlauber meldeten einen Unfall mit einer Katze. Bei dem Unfallopfer handelte es sich um Flocke.
Sie wurde angefahren und man ließ sie einfach liegen. Man fuhr weiter. Rücksichtslos und bestialisch !

Aufgrund der Meldung durch die Urlauber, bekam Flocke schnelle Hilfe.
Sie wurde tierärztlich sehr gut versorgt und hatte wirklich großes Glück,
denn sie wird keine bleibenden Schäden zurückbehalten :o)
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Liebe Tierfreunde, sollten Sie sich nun in Wuschel, Tom oder Fortuna verliebt haben und einer dieser
Samtpfoten ein sicheres, behütetes und liebevolles Zuhause geben wollen,
dann würde ich mich über eine etwaige Kontaktaufnahme sehr freuen.
Ich hoffe sehr, der Bericht konnte Ihnen erneut die Arbeit hier auf Gran Canaria nahe bringen.
Eine Arbeit, die nur schwer mit Worten zu beschreiben ist.
Für den Moment danke ich Ihnen sehr und hoffe, auch weiterhin Ihre Begleitung zu haben.
Mit besten Grüßen ist Ihnen verbunden,
Ihre Stefanie Mendola |