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Vier Füße im Himmel
Dein Lieblingssessel ist nun leer,
kein Schnurren kündet von Behagen,
kein Samtgetrippel grüßt mich mehr,
und niemand will mein Schuhband jagen.
Kein Schmieren und kein Maunzgeschrei
sagt mehr: wo bleibt denn nur mein Fresschen?
Wo Spielzeug war und Katzenbrei
Dein bisschen Habe steht im Schrank,
du kommst ja doch nie mehr zurück,
und ewig schulde ich dir Dank
Von Gott hast du das Katzenrecht,
das dir nach irdischem Getümmel,
ein Kuschelplätzchen schafft im Himmel.
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Regenbogenbrücke
An einer Stelle der Ewigkeit gibt es einen Platz, den man die
Regenbogenbrücke nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das eng mit jemandem zusammengelebt hat,
begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke.
Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere speziellen Freunde,
damit sie laufen und zusammen spielen können.
Es gibt eine Menge Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere
Tiere fühlen sich wohl und zufrieden.
Alle Tiere, die einmal krank waren, sind wieder heil und stark,
so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit
vergeht.
Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen
bisschen; sie vermissen jemanden bestimmtes, jemanden, den sie
zurückgelassen haben.
Sie alle laufen und spielen aber der Tag kommt, an dem eines sein
Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut.
Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig.
Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über
das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.
Noch bist du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und
dein Freund sich dann endlich treffen, gibt es nur noch
Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Die glücklichen Küsse regnen über dein Gesicht.
Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und du
siehst einmal mehr in die treuen Augen deines Tieres, die du lange
nicht mehr gesehen, die du aber niemals aus deinem Herzen gelassen
hast.
Dann geht ihr zusammen über die Regenbogenbrücke.
Hoffen wir nicht alle, dass es so ist?
(Verfasser ist leider nicht bekannt)
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Die Sache der Tiere
steht höher für mich,
als die Sorge mich lächerlich zu machen,
Sie ist unlösbar verknüpft mit der Sache des Menschen.
~Emile Zola (1840 - 1902)
französischer Romanschriftsteller des Naturalismus
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Ein verlorenes Leben
Zum Leben wurde ich einst geboren,
dem Tode bin ich nun erkoren.
Sitz hier allein, mein Leben lang,
nur Langeweile, tagelang.
Der Zwinger ist sehr klein und eng,
lang nicht geputzt, es riecht sehr streng.
Bin alt, mein Fell ist nicht mehr weich und schön,
lästig bin ich, muss nun gehen.
Sie haben mich hierher gebracht dereinst,
im Schutze einer Nacht.
"Tierheim" stand dort an der Tür,
Für jedes unerwünschte Tier?
Ich sehn' mich sehr nach einer Hand
doch niemand hier Erbarmen fand
mit einer Kreatur wie mir.
Der Tierarzt kommt, so sagen sie,
"erlöst" dann dieses Hundevieh.
Ich fürchte mich vor der ewigen Nacht
hätt' manchem Freude gern gebracht.
So sterb' ich nun,
das Gift wirkt schnell
und hoffe: es wird wieder hell
dereinst in einer bessren Welt.
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Gebet für die Tiere
O Gott. Höre unser Gebet für unsere Freunde,
die Tiere,
besonders für alle die Tiere,
die gejagt werden oder sich verlaufen haben
oder hungrig und verlassen sind -
und sich fürchten;
für alle,die eingeschläfert werden müssen.
Für sie alle erbitten wir:
Deine Gnade und Dein Erbarmen,
und für alle,
die mit ihnen umgehen,
erbitten wir ein mitfühlendes Herz,
eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.
Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere
- von Albert Schweitzer
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Das Testament einer Katze
Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
Fest gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
(Margaret Trowton)
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Der Alte Kater
Er gähnt und blinzelt ins Feuer,
zufrieden mit Gott und der Welt;
es ist ihm ja alles beschieden,
was einem Kater gefällt.
Er schnurrt und schnurrt immer lauter.
Das ist wohl sein Preisgesang
auf nächtliche Abenteuer
und der Tage beschaulich Gang.
Das Leben geht immer so weiter
und deckt ihm den fürsorglich den Tisch;
es drehen sich weiter im Reigen
Fisch und Milch und Fisch.
Nur manchmal da gibt es Dinge,
die nicht ganz in Ordnung sind;
Die Mäuse waren doch früher,
so scheint ihm, nicht so geschwind.
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Die kleine Katze
Du bist ja nur `ne kleine Katze,
doch für mich viel mehr.
Bald heißt es vielleicht Abschied nehmen,
ach - das fällt mir ja so schwer.
Ein Pfötchen, das auf meinen Arm sich legt,
ein Köpfchen, das sich anmutig bewegt,
ein Schwänzchen, das sich stolz erhebt,
ein Öhrchen, das so gut versteht
- all dies vergeht.
Kein Mensch kann dir das Wasser reichen,
was du für mich bist, ist ohne Gleichen.
Hast deine Wünsche stets durchgesetzt
und mein Herz total besetzt -
doch niemals hast du mich verletzt.
Die paar Kratzer auf meiner Hand
sind überhaupt nicht relevant,
warst dir keiner Schuld bewusst,
geschah ´s doch nur aus Spieleslust.
Jede Stunde mit dir werde ich genießen,
die Tränen, sie werde ich später vergießen,
wenn ´s ist an der Zeit - ich bin dann bereit
Abschied zu nehmen, ohne dich zu quälen.
Sollst keine Todeskämpfe erleiden,
denn das kann Mensch Arzt sei Dank vermeiden.
Müde schläfst du bald sanft ein,
vielleicht nimmst du mich in deinen Traum mit rein.
Mit zu den Engeln, die dich begleiten
in den Katzenhimmel, für alle Zeiten.
Von dort schaust du lächelnd zu mir herab
und denkst - bei dir hab' ich's auch gut gehabt.
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Engel schnurren
Engel können als höhere Wesen,
selbstverständlich Gedanken lesen.
Was mich nicht weiter beeindrucken kann,
auch Katzen denken einander an.
Engel, das ist nicht zu bestreiten,
sehen in andere Wirklichkeiten.
Auch das erstaunt mich nicht unsäglich,
Katzen machen das tagtäglich.
Und Engel bringen, so wird erzählt,
bisweilen Erleuchtung, sofern sie wem fehlt.
Wer öfter mit seiner Katze spricht,
braucht zum Begreifen die Engel nicht.
Engel können dank guter Nerven
bei bedarf einen Blick in die Zukunft werfen.
Das ist für Katzen auch nicht schwer,
sie wissen vieles auch vorher.
So sicher, wie Tiger brüllen und Tauben gurren,
haben Engel vier Pfoten und schnurren.
Auch haben Katzen den Engeln etwas voraus.
Man trifft sie öfters an zu Haus.
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Es gibt nichts schöneres
als eine selig schlafende Katze
als einer glücklichen Katze
als dieses seidig weiche Fell zu streicheln
als eine Katze beim Spielen zu beobachten
als zwei Katzenaugen die Dich liebevoll angucken
als ein wunderschöner, geschmeidiger Katzenkörper
als eine glückliche Katze, die sich in der Sonne wälzt
diese weichen, warmen Kissen an ihren Pfötchen zustreicheln
als eine kleine Katze beim erwachsen und alt werden zu
begleiten als einer sturen Katze mit ihrem bockigen Blick
mal wieder nach zu geben als dieser dankbare und liebevolle Blick,
wenn man sie mal
wieder gesund gepflegt hat
ja, ... als ein wunderbares Lebewesen genannt "Katze"
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Freundschaft
Ich liebe meine Katze
sie ist mein bester Freund
denn sie hilft an grauen Tagen,
dass die Sonne wieder scheint.
Sie kommt zu mir ,in den Stunden
wo ich ganz alleine bin
schleicht sich ein in meine Seele
schenkt mir neuen Lebenssinn.
Bin ich mal ganz tief am Boden
und weiß nicht mehr was ich will
legt sie sich an meine Seite
und ich werde dann ganz still.
Denn ihr Körper schenkt mir wärme
und ihr schnurren lullt mich ein
dann bin ich nicht mehr alleine
lässt mich wieder ruhig sein.
Ihre Wärme kommt von innen
ich gebe meine ihr zurück
und erleb durch ihre Freundschaft
Ruhe , Liebe und viel Glück
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Kleine Seele
Kleine Seele ich lass Dich geh'n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh'n.
Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt eine Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele es tut sehr weh,
doch ich hoffe dass Du gut über den Regenbogen gehst...
Kleine Seele ich lass Dich geh'n,
denn ich weiß wir werden uns wiederseh'n.
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Kleines Seelchen
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht,
musstest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben
hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort,
wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.
Wenn wir uns dann wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben,
sieh sie warten auf Dich drüben,
mach Dir keine Sorg` um mich,
Seelchen, ich vergesse` Dich nicht! |
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